Land schreddert Rettungsinseln für Bienen und hebt den Anwedungsstop für Glyphosat auf kommunalen Flächen auf

In der Beantwortung einer Großen Anfrage der Grünen äußerte die niedersächsische Landesregierung tiefe Besorgnis über das Insektensterben im Land. Parallel dazu dürfen seit dem 15. Juli die mit Umweltsubventionen für Bienen und andere Bestäuber in Niedersachsen angelegten Brachflächen und Bienenweiden abgemäht und zerstört werden.  Dazu Christian Meyer, naturschutzpolitischer Sprecher, Bündnis90/Die Grünen,MdL: „Anstatt die vom Aussterben bedrohten Arten besser zuerfassen und zu schützen, schreddert Agrarministerin Otte-Kinast die von Steuergeldern geförderten Überlebensräume für Insekten.“
Gleichzeitig vollzieht die Landesregierung eine Kehrtwende beim Einsatz von Glyphosat auf kommunalen Flächen und nicht bundeseigenen Gleisen. Nachdem die rot-grüne Regierung 2015 einen Anwendungsstopp des Ultragiftes auf Spielplätzen, in Parks und auf Gleisen erlassen hatte, steigt nun nach Ende des Moratoriums unter der neuen Landesregierung die Anzahl der Genehmigungen.

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