Schortens: Grüne fordern die Zurückstellung der Ausweisung weiterer Baugebiete

Die Gruppe B90/Die Grünen, Kindo, Krüger, Ottens fordern ein sofortiges Zurückstellen der Ausweisung weiterer Baugebiete bis zum Abschluss des gerade auf den Weg gebrachten Stadtentwicklungsprozesses.

Wir begrüßen es außerordentlich, dass sich eine Mehrheit für eine ganzheitliche Betrachtung des Stadtentwicklungsprozesses gefunden hat und nicht nur Teilaspekte betrachtet werden. Denn jede Entscheidung zu Schule, KiTa und Sportstätten wird unweigerlich Auswirkungen auf weitere Bereiche nach sich ziehen, so dass eine isolierte Betrachtung nicht zielführend sein würde. Schon die Auftaktveranstaltung am 23. Juli hat gezeigt, wie wichtig und richtig es war, sich für die große Variante zu entscheiden. Ein gutes Jahr werden wir gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern daran arbeiten, um im September 2015 ein hoffentlich gutes und von einer breiten Mehrheit getragenes Ergebnis vorlegen zu können. Das sich SPD und BfB für diese große Variante nicht erwärmen konnten und es allein nur von den Kosten dafür und den um drei Monate später vorliegendem Ergebnis abhängig machten, zeugt nicht von Weitblick. Nur einmal nebenbei bemerkt, die Kosten des gesamten Prozesses zur Zukunft unserer Stadt betragen nur ein Hundertstel der geplanten Investition für das Aqua Toll, die ja bekanntlich von SPD und BfB durchgewunken wurde.

Wenn wir jetzt aber mehrheitlich der Überzeugung sind, dass wir in einem gemeinsamen und ergebnisoffenen Dialog über Grundsatzfragen der Schortenser Stadtentwicklung diskutieren wollen, dann müssen wir diesen Weg auch konsequent gehen und dürfen den Ergebnissen dieses Prozesses weder vorgreifen, noch heute Fakten schaffen, die direkten Einfluss auf das Ergebnis haben würden.

Hierzu gehört vor allem das Ausweisen weiterer Baugebiete. Damit werden Fakten geschaffen die den jetzt angestoßenen Stadtentwicklungsprozess konterkarieren. „Es würde ja heute auch keiner auf die Idee kommen schon einmal eine Grundschule oder KiTa zu schließen“, so der Fraktionssprecher der Grünen Martin von Heynitz.

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