Antrag zum Umbau der Jeverschen Turnhallen in Niedrigenergiehallen, 03/2009
Vor längerer Zeit hatten die Grünen einen Antrag in den Rat eingebracht die städtischen Turnhallen in Niedrigenergiehallen umzuwandeln, da sie herausgefunden hatten, dass es dafür Zuschüsse aus dem Sportstättenprogramm der Landesregierung gibt.
Im Verwaltungsausschuss wurde der Antrag mit dem Hinweis des FDP Ratsherrn Arnulf Hartl gestoppt: „Man solle doch zur Unterstützung der Verwaltung erst einmal über die Parteischiene herausfinden unter welchen Voraussetzungen und in welchem Förderprogramm diese Zuschüsse gewährt würden“.
Nachdem Bernhard Schwanzar zugestimmt hatte den Antrag bis zur Klärung dieser Frage zurückzustellen, erhielt er kurze Zeit später über die Grün-Alternative-Kommunalpolitik eine umfassende Information über das Konjunkturpaket II bis hin zum Sportförderprogramm.
Diese Information leitete er umgehend an die Verwaltung weiter. Bereits im nächsten VA verkündete Kämmerer Dietmar Rüstmann hocherfreut, dass es eine Förderung von 90% gebe und man nie mehr billiger eine Turnhallensanierung durchführen könne.
Leider wäre ein erneuter Antrag für die Halle in Cleverns nicht mehr möglich, da man vor einem Jahr mit einem Antrag für diese Turnhalle scheiterte. Beide Turnhallen der jeverschen Schulen sind noch an einer Front mit Glasbausteinen verbaut, die keinerlei Dämmwert besitzen. Dazu kommen einglasige Scheiben und eine fehlende Isolierung in der Hohlschicht, sowie ein mangelhaft gedämmtes Flachdach.
Damit lebte der Antrag der Grünen wieder auf und wird nun in den Ausschüssen behandelt. Für die Grünen wird deutlich, dass grüne Inhalte im Kommen sind und man mit Klimaschutz auf allen Ebenen punkten kann, da es inzwischen Allgemeingut geworden ist und ein Wirtschaftsmotor.
Vor Jahren wäre man aufgrund der Kassenlage für derartige Anträge noch ausgelacht worden.
Die Grünen hoffen nun, dass in diesem Zusammenhang eine Erweiterung der Kleinfeldturnhalle am Harlinger Weg vielleicht doch noch in erreichbare Nähe rückt. Hier sind jetzt auch die Elternvertreter gefragt.
Bernhard Schwanzar
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