Pressemeldung der Grünen Fraktion im Rat der Stadt Jever, 12.06.07
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Um die zukünftige Finanzierung des Stadtmarketings, eine Verbesserung der Kinderbetreuung und mehr Energieeffizienz ging es in der letzten Fraktionssitzung der Grünen im Rat der Stadt Jever.
Die Grünen nehmen mit Interesse zur Kenntnis, dass sie inzwischen alle Fraktionen davon überzeugen konnten, dass Stadtmarketing Geld kostet und sich nicht von selbst trägt. Auch die Grünen werden einem eigenen Budget für die Marketing und Tourismus GmbH zustimmen, möchten aber, dass es sauber finanziert wird. So soll das nötige Geld aus den Gewerbesteuererträgen der Betriebe kommen, die vorrangig vom Tourismus leben oder über eine Fremdenverkehrsausgleichsabgabe. „Man muss sich bei der Diskussion um das Stadtmarketing davor hüten dem Stadtmanager und der GmbH alles aufzubürden und ihn zur "eierlegenden Wollmilchsau" zu machen, meinte Bernhard Schwanzar. Für die Wirtschaftsförderung und den Kulturbetrieb, die in Jever stark unterrepräsentiert sind bedarf es weiterer Personalien und Finanzen, um auf diesen Gebieten nachhaltige Erfolge zu erzielen. Gerade im Zuge des entstehenden Jade-Weser-Ports sehen die Grünen hier dringenden Handlungsbedarf, den sie allerdings auch in der Vergangenheit immer wieder angemahnt haben. <//font>
Häufig wurde in den vergangenen Jahren von allen Fraktionen der äußere Zustand des Tourismusbüros mit Altentagesstätte und Sanitäreinrichtungen bedauert. Für die Grünen ist das Gebäude ein Energiefresser und dringend sanierungsbedürftig. Es ist notwendig über die zukünftige Verwendung des Gebäudes einen offenen Diskussionsprozess anzustoßen. Sollte man die nötigen Mittel für eine Sanierung nicht aufbringen oder die Suche nach einem Investor weiterhin erfolglos sein, dann müssten für das Tourismusbüro und die Alteneinrichtung getrennte Gebäude in der Stadt gesucht werden, die angesichts der vorhandenen Leerstände in ausreichendem Maße in der Altstadt vorhanden sind. Auch ein stadtplanerischer Ideen- oder Architektenwettbewerb stellt eine Möglichkeit dar, eine geeignete Lösung zu finden.
Sabine Glaum könnte sich anstelle des Ahlershauses auch den freien Blick auf die Graften vorstellen, wie er in einer Diplomarbeit über die Graften und Wallanlagen angeregt wird. <//font>
Für die Grünen gab es zu dem Vertrag mit dem diakonischen Werk über die Trägerschaft der Kindergärten nie eine Alternative. Es war aber gut und wichtig diesen Vertrag neu auszuhandeln. Natürlich schränkt es die Möglichkeiten für die Schaffung von Kindergartenplätzen stark ein, wenn die Kirche ihre Finanzierung um 100% von 20% auf 10% reduziert. Die Kinderbetreuung ist ebenso wie das Stadtmarketing eine gesellschaftliche Aufgabe, die von allen beteiligten Gruppen geleistet werden muss. So muss sich die Kirche fragen lassen wieviel Geld ihr die Kinderbetreuung in Zukunft wert ist. Für die Grünen bleibt es nach wie vor ein Ärgernis, dass der Kindergarten Steinstraße für zwei volle Gruppen zu klein ist. Allein mit der Unterbringung dieser Gruppen in größeren Räumlichkeiten könnten ohne großen finanziellen Aufwand 14 neue Vormittagsplätze geschaffen werden.<//font>
Bernhard Schwanzar<//font>
Sabine Glaum<//font>
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