Jever: PM 02.12.2015 zur Stadtplanung

Ein Thema der letzten Fraktionssitzung bei den „grünen Ratsfrauen“ der Stadt Jever war u.a. die Stadtplanungspolitik.

Monika Feldmann

(Foto: Monika Feldmann)

Neben der Erarbeitung eines Generalverkehrsplanes muss in Jever die Stadtplanung Priorität haben, so die Meinung von Monika Feldmann, Mitglied des Planungausschusses. Die große Nachfrage nach Bauland macht es notwendig, zukünftig vermehrt das Augenmerk auch auf die Verdichtung der Innenstadt zu lenken. Die Grünen begrüßen die rege Bautätigkeit, die durch ansehnliche Stadthäuser, z.B. an der Mühlenstraße zu einer Aufwertung des Stadtbildes beiträgt.

Mit der Bebauung des brachliegenden „Rübsam-Geländes“ und dem Grundstück der Brandruine, das zuletzt der Volksbank als Parkplatz diente, wird eine alte Forderung der Grünen umgesetzt.

Trotzdem gibt es immer noch Stellen in der Stadt, wie z. B. die abgängigen Gebäude an der Schillerstraße, Bahnhofsstraße und an der Schlachte, die auf BürgerInnen und Touristen keinen guten Eindruck machen.

Mit dem neuen Sanierungsgebiet IV eröffnen sich gerade für die Schlachte, Lohne und Schlachtstraße, konkrete Möglichkeiten zur Sanierung von Häusern und historischen Gebäuden (Kampütte, Mühle, Schlachtplatz).

Hier fordert die grüne Ratsfraktion von der Verwaltung eine verbindliche Gestaltungssatzung, die sich an der gewachsenen, historischen Umgebung orientiert, um zukünftige Bausünden zu verhindern.

Als Beispiel für die gelungene Verbindung von alter und neuer Architektur im Sinne des Denkmalschutzes, nennt Sabine Glaum, Fraktionsvorsitzende, das Gebäude an der Kleinen Rosmarienstraße /Ecke Fräulein Marienstraße, das ein Gewinn für unsere Stadt sei.

Niedrige Zinsen, Abschreibungsmöglichkeiten bei denkmalgeschützten Häusern, Zuschüsse bei der energetischen Sanierung und im neuen Sanierungsgebiet sind hoffentlich der Motor zur weiteren Verschönerung unserer Stadt.

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